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Busreise nach Deutschland endet im Gefängnis

Frankfurt (Oder) (ots) – Am frühen Mittwochmorgen vollstreckten Beamte der Bundespolizei bei der Kontrolle eines lettischen Reisebusses auf der Bundesautobahn 12 einen Haftbefehl.

Eine Streife kontrollierte einen 45-Jährigen als Reisenden eines Fernbusses am Rastplatz Frankfurter Tor und stellte fest, dass die Staatsanwaltschaft Bielefeld den Mann per Haftbefehl suchte.

Das Amtsgericht Herford hatte den polnischen Staatsangehörigen im August 2016 wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung durch Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt. Zur Abwendung der Ersatzfreiheitsstrafe hätte der Gesuchte abzüglich seiner bereits beglichenen Strafe noch 1.140 Euro entrichten müssen. Weiterhin wären noch weitere Kosten in Höhe von ca. 240 Euro fällig gewesen.

Da der Verurteilte die geforderte Summe vor Ort nicht begleichen konnte, war seine beabsichtigte Reise nach Hannover somit bereits kurz nach seiner Einreise nach Deutschland gegen 6 Uhr beendet. Bundespolizisten lieferten den Straftäter zum Haftantritt der restlichen Ersatzfreiheitsstrafe von 38 Tagen in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt ein.

Quelle für Text: www.polizeipresse.de

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