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Gewalttätige Angriffe am Wochenende – Zeugen gesucht

Berlin – Lichtenberg (ots) – Die Bundespolizei sucht nach zwei Gewalttaten vom vergangenen Wochenende in Berlin-Lichtenberg nach Zeugen und bittet um Mithilfe. Samstagabend griffen zwei Männer ihr Opfer in einer S-Bahn an, nachdem dieser sich rassistische Äußerungen verbat. Einen Tag später schubste ein Unbekannter sein Opfer eine Rolltreppe hinunter.

Samstagabend gegen 21:35 Uhr griffen zwei unbekannte Täter einen 31-Jährigen in einer S-Bahn der Linie S7 zwischen den S-Bahnhöfen Warschauer Straße und Nöldnerplatz an. Nachdem die beiden Unbekannten sich laut abfällig über dunkelhäutige Menschen äußerten, forderte der 31-Jährige sie dazu auf, dieses zu unterlassen. Einer der beiden Unbekannten ohrfeigte daraufhin den Mann aus Prenzlauer Berg. Der junge Mann setzte sich zunächst zur Wehr, woraufhin ihm jedoch der zweite Unbekannte eine Bierflasche über den Kopf schlug. Noch am Boden liegend traten beide Täter auf ihn ein. Einem Zeugen gelang es, das Angriffsopfer von den Unbekannten wegzuziehen und so Schlimmeres zu verhindern. Am S-Bahnhof Nöldnerplatz verließen beide Täter die Bahn und flüchteten. Der Angegriffene erlitt eine Platzwunde an der Stirn. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

Sonntagabend stieß ein Unbekannter gegen 20:30 Uhr einen 32-jährigen Mann eine Rolltreppe am Bahnhof Lichtenberg hinunter. Ursprünglich soll es eine verbale Auseinandersetzung zwischen beiden gegeben haben. Der 32-Jährige aus Steglitz erlitt durch den Sturz mehrere Schnittverletzungen im Gesicht. Er musste anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch in diesem Fall flüchtete der Täter unerkannt.

Die Bundespolizei leitete in beiden Fällen Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt ein und sucht nach Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder den flüchtenden Tätern machen können.

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 297779 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

Quelle für Text: www.polizeipresse.de

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