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Tatverdächtiger Gewalttäter aus Öffentlichkeitsfahndung identifiziert

Berlin – Charlottenburg / Reinickendorf (ots) – Nachdem die Bundespolizei seit dem 28. April 2017 mit Bildern eines Tatverdächtigen nach einer schweren Gewalttat am S-Bahnhof Jannowitzbrücke fahndete, wurde dieser nun identifiziert.

Der junge Mann gehört zur Gruppe der mutmaßlichen Schläger, gegen die Bundespolizisten bereits am 16. Mai 2017 drei Haftbefehle vollstreckten. Den insgesamt dreizehn Tatverdächtigen wird vorgeworfen, am 4. März 2017 gegen 23:05 Uhr gemeinschaftlich zwei Männer am S-Bahnhof Jannowitzbrücke so schwer geschlagen und getreten zu haben, dass diese im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Bundespolizisten durchsuchten die Wohnräume des durch Zeugenaussagen identifizierten 16-jährigen Libanesen sowie eines weiteren 16-jährigen tatverdächtigen Syrers am frühen Donnerstagmorgen. Insgesamt waren 24 Beamte beim Vollstrecken der Durchsuchungsbeschlüsse der Staatsanwaltschaft Berlin in einem Wohnheim für Asylbewerber in Bezirk Charlottenburg sowie einer Einrichtung für Jugendliche in Reinickendorf beteiligt. Beide Tatverdächtigen sind bereits wegen gefährlicher Körperverletzung polizeilich in Erscheinung getreten.

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler drei Mobiltelefone und mutmaßliche Tatkleidung sicher. Die tatverdächtigen Schläger wurden auf der Dienststelle erkennungsdienstlich behandelt. Zu Beweiszwecken wurden auch DNA-Proben gesichert. In Anwesenheit des Vaters bzw. des Betreuers wurden die beiden 16-Jährigen zum Sachverhalt vernommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Jugendlichen die Dienstelle wieder verlassen.

Quelle für Text: www.polizeipresse.de

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